5 Learnings aus dem Reisen mit Familie – Nr. 2

Reisen mit Familie: Learning 2: Gönne Dir Auszeiten!

6 Monate „on the road“ mit 5 Personen auf 12 Quadratmetern ohne Camping-Erfahrung — eine Herausforderung!

Was nehme ich aus dieser Zeit mit? Jede Menge Eindrücke und eine Menge Learnings.

Hier das 2. von den versprochenen fünfen.

Learning Nr. 2: Gönne Dir Auszeiten

Reisen ist schön. Reisen ist inspirierend. Reisen ist Erholung. Reisen ist Auszeit. Reisen ist entspannend. Reisen ist …. anstrengend.

Zumindest dann, wenn man nicht darauf achtet, dass man Ruhephasen einplant und umsetzt.

In unserem Wohnmobil etablierte sich recht bald eine gewisse Platzordnung. Meine älteste Tochter zum Beispiel beanspruchte bereits nach kurzer Zeit den Alkoven des Fahrzeugs für sich.

Und dorthin zog sie sich zurück, wenn sie Ihre Ruhe brauchte. Ab nach oben und die Vorhänge zu….! Sie lebt im jetzt und hier und hört sehr stark auf ihren „Bauch„. Sie kann das und wir als Eltern versuchen unser Möglichstes, ihren Bauch nicht zum Schweigen zu bringen oder ihn zu übertönen.

Unser „Großkind“ war auf unserer Reise also ein sehr guter Indikator dafür, wann es mal Zeit war für Ruhe. Spätestens, wenn sie nicht mehr zu sehen und hören war fiel uns auf, dass es auch für uns, sowohl Eltern als auch die beiden anderen Kinder, einfach mal an der Zeit war, „nen Gang zurückzuschalten“.

Ab und an braucht man Ruhe, Zeit für sich selbst. Zeit zum Abschalten.

Aber, wann können wir denn noch abschalten?

Man(n) und auch Frau ist Ruhe überhaupt nicht mehr gewohnt! Alles und jedes buhlt um Aufmerksamkeit. Wenn man nicht eine SMS (egal von welchem Nachrichtendienst) innerhalb von Sekunden beantwortet, denkt der Sender, es sei einem etwas zugestoßen.

Mails werden rund um die Uhr geschrieben. Wenn so manchem Chef oder Kollegen abends vorm Einschlafen (oder in der Nacht beim Wasser lassen – aber auf Schlafstörungen mag ich jetzt gar nicht eingehen) etwas einfällt, schickt er eine Mail.

Wenn man selber mal zur Ruhe kommt (so einigermaßen) und nachts mal eine nette WhatsApp an jemanden schickt…. ach so… ich wollte ja nicht auf Schlafstörungen eingehen… Naja, jedenfalls kann es passieren, dass man dann Leute weckt, weil sie es nicht ertragen können, das Handy abzuschalten…

Wer kennt es nicht: Urlaub, zwei Tage später: grippaler Infekt oder was ähnliches… Wir machen so lange bis es nicht mehr geht und halten das auch noch für normal. Und weil das alles nicht reicht, haben sich schlaue Menschen noch das „Multitasking“ einfallen lassen… Darf´s auch ein bisschen mehr sein…?!

Also, ich weiß, es ist schwer, seinen „Bauch“ im Alltagstrott zu Wort kommen zu lassen – aber ich möchte Dir heute ans Herz legen, gönne Dir Auszeiten, zieh Dich mal raus, schalte auch Dein Handy mal ab – und sei es für ein paar bewusst erlebte Minuten. Zum Beispiel wenn alle noch oder schon schlafen oder während des Mittagsschlafes oder der Mittagspause…

Schließe die Augen, atme bewusst ein und aus und sage Dir: „Jetzt, eben in diesem Augenblick gehört meine Zeit mir allein!“ Gönne Dir diese paar Minuten am Tag – es wird Dir gut tun!

Danach sind alle anderen wieder dran. Deine Familie, Deine Kollegen, Deine Freunde,…

 

Danke für Deine Zeit, die Du dem Lesen dieses Artikels gewidmet hast. Auch dieser Artikel hat wieder um Deine Aufmerksamkeit gebuhlt… Es ist kostbare Zeit – Deine Zeit! – Ich hoffe, es hat sich für Dich gelohnt.

Wenn Dir der Artikel gefallen hat, dann teile ihn gerne auch mit anderen!

Über Deine Erfahrungen zu dem Thema „Auszeiten“ in den Kommentaren würde ich mich sehr freuen! Kannst Du dem zustimmen? Siehst Du etwas anders? Wie gehts Du damit um…?

Bis bald!

 

P.S.:   Sei gespannt auf Learning Nr. 3  –  es geht um Reisen mit Baby.

Gönne Dir bewusste Auszeiten

Schließe die Augen, atme bewusst ein und aus und sage Dir: „Jetzt, eben in diesem Augenblick gehört meine Zeit mir allein!“

Gönne Dir ein paar Minuten jeden Tag – es wird Dir gut tun!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*