Wie du als Vater Selbstverantwortung übernimmst

Das hatte SO noch niemand zu mir gesagt! WOW… Das hatte gesessen… Ich schaute der Ärztin ins Gesicht, ließ ihre Worte auf mich wirken. Sie sickerten langsam in meinen trägen Verstand. Ich dachte an meine Familie und fasste den Entschluss, SOFORT etwas zu ändern!

Vaterzeit bedeutet auch, Selbstverantwortung zu übernehmen!

Jaja, ist klar – wie komme ich zu dieser weisen Erkenntnis? Hier die Geschichte dazu und ein Wegweiser für dich, wie du als Vater wieder zu Selbstverantwortung kommst:

Der Online Bildungskongress war gelaufen. Ein halbes Jahr voller Vorbereitungen, steilen Lernkurven und einer Menge Arbeit verbunden mit wenig Schlaf lag nun hinter uns. Zu tun gab es immer noch viel! Aber jetzt war erstmal eine Woche Urlaub dran. Es kam, wie es kommen musste.

Der Körper kam zur Ruhe und schwups – ich bekam Fieber. Hohes Fieber. Drei Tage lang. Woher? Wieso? Keine Ahnung…! Auf der Heimfahrt von Berlin in Richtung Frankfurt konnte ich nicht mehr. Hab´s nicht mehr geschafft. Ich bat Lena, mich ins Krankenhaus zu fahren, Damit sie mir dort was geben konnten – so mein Vorhaben.

Beim Gespräch sagte mir der Arzt, ich könne hierbleiben oder aber weiterfahren (wobei er vorsorglich in diesem Falle für nichts garantierte). „Irgendwas geben“ könne er mir nicht – das sei lebensgefährlich.

Ich entschied mich zu bleiben. Die Ärztin untersuchte mich, ich kam an den Tropf. Meine Familie unterdessen trat die Heimfahrt nun ohne mich an. Das hätte ich mir im Traum nicht vorstellen können… Allein diese Tatsache machte mir schon zu schaffen.

„Wenn Sie 80 werden wollen, müssen Sie etwas ändern!“

Genau das waren die Worte der Ärztin, als sie mit Ihrer Aufnahme Untersuchung fertig war.

WOW… Mein Fieber war mittlerweile von über 40 auf ca. 38 gesunken. Ich wurde wieder klarer im Kopf. Natürlich will ich 80 werden – und dabei gesund bleiben.

Wie oft schon hatte ich aus Gedankenlosigkeit meine Gesundheit mit Füßen getreten?

Jetzt lag ich im Krankenhaus – ohne Familie – 150 km von zuhause und meinen Lieben entfernt. Ich wusste, ich fehle, meine Familie vermisst und braucht mich – der berühmte „Schuss vor den Bug“.

Woher meine Lungenentzündung kam – keiner wusste das. Vielleicht eine Erkältung übergangen, zuviel Stress, zu wenig Schlaf. Als man mir sagte, dass mein Herz evtl. in Mitleidenschaft gezogen sei, wurde ich gänzlich betroffen. Zum Glück stellte sich heraus, dass dies nicht der Fall war.

Meine Gedanken waren diese:

  • Mein Körper ist 24 Std. am Tag für mich da
  • Mein Körper tut sein Möglichstes, um mich zu unterstützen
  • Ich muss und werde es ihm danken, indem ich künftig besser auf ihn achte
  • Wenn ich das so formuliere bin ich nicht mein Körper. Ich wohne in ihm…
  • Wer bin ich und wer will ich sein? Und wie soll mein Körper sein?
  • Ich habe es in der Hand, meinem Körper Gutes zu tun

Mein Entschluss:

  • Ich werde meinen Körper unterstützen
  • Ich will gesund sein und mit meinem Lieben zusammen!
  • Dies hat sowohl gesundheitliche als auch weitere Aspekte
  • Wie oft habe ich Zeit verschwendet!
  • Ich werde mein Leben auf den Prüfstand stellen.

Ich freue mich auf die Zeit die vor mir liegt. Ich freue mich darauf, wieder vitaler und fitter zu werden. In der Zeit im Krankenhaus nahm ich bereits 5 Kilo ab. Das merkt man schon, wenn man die Hosen zumacht. 😉

Ich freue mich auf eine bewusstere Zeit, mit meinen Kindern, meiner Frau und mit mir. Ohne, dass ich mir bewusst Zeit für mich nehme, geht es nämlich nicht. Ich freue mich auf Veränderungen die anstehen! Ich freue mich darauf, wieder mehr ich selbst zu werden, mehr der, der ich sein will. Ich nehmen die Herausforderung an.

Stell DEIN Leben auf den Prüfstand – vor dem Bugschuss

Ich hoffe, ich konnte dir mit meiner Geschichte ein wenig begrifflich machen, wie es mir geht und welche Gedanken ich hatte. Herausgerissen aus allem – einmal Abstellgleis bitte…

Lass es nicht so weit kommen. Übernimm auch Selbstverantwortung, höre in dich hinein und spüre mal nach, wo bei dir die „Bomben“ schlummern. Keine da? Gut! Falls doch, warte nicht auf deinen Bugschuss sondern packe es an!

Wir Väter (natürlich auch die Mütter!) spielen so viele Rollen gleichzeitig, lassen uns vereinnahmen vom Job, von Verpflichtungen, versuchen unsere starke Seite zu zeigen… Oftmals verlieren wir damit aber den Blick für das Wesentliche, den Augenblick, den Moment JETZT gerade… Halte inne und checke das ab.

Fragen für dich – schreibe dir die Antworten am Besten auf:

  • Wo stehe ich gerade?
  • Was vereinnahmt mich mehr als ich es will?
  • Wohin will ich? Was will ich?
  • Was raubt mir Zeit? Was lenkt mich ab?
  • Welche Gewohnheiten habe ich, die schlecht für meinen Körper sind?
  • Welche Glaubenssätze halten mich davon ab, meine Ziele zu erreichen?
  • Welche Umstände behindern mich, meine Ziele zu erreichen?
  • Was will ich ändern um zum Ziel zu kommen?
  • Wann fange ich damit an?

Geh es an! Viel Spaß dabei 😉

 

Wenn du dich dazu austauschen möchtest, schreibe mir gerne. Was sind deine Themen, was bewegt dich als Vater? Woran hast du gerade „zu knabbern“? Was interessiert dich zum Thema Vaterzeit noch? Ich lade dich ein, schreibe mir, nimm Kontakt mit mir auf. Wir können gerne

Bis bald!

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